{"id":811,"date":"2019-03-04T16:33:54","date_gmt":"2019-03-04T15:33:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierpraxis-stadler.de\/?p=811"},"modified":"2020-02-03T16:32:39","modified_gmt":"2020-02-03T15:32:39","slug":"augen-auf-beim-zeckenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierpraxis-stadler.de\/?p=811","title":{"rendered":"Augen auf beim Zeckenschutz!"},"content":{"rendered":"<p>Denken Sie bitte fr\u00fchzeitig daran, Ihre Vierbeiner vor Zecken zu sch\u00fctzen. <strong>Die Hauptzeckenzeit ist im Fr\u00fchjahr und Herbst<\/strong>. Da Zecken ein nicht unerhebliches Risiko darstellen, ist ein guter Zeckenschutz unbedingt anzuraten. <\/p>\n<p>Die Zecke kann \u00dcbertr\u00e4ger diverser Krankheitserreger sein. Es gibt verschiedenste Erreger, die von den Zecken \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. In unseren Breitengraden sind die Borreliose (Lyme-Disease) und die FSME (Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis) die mit der \u00dcbertragung durch die Zecke am h\u00e4ufigsten verursachten Erkrankungen. Aber auch die Anaplasmose, Babesiose und Ehrlichiose sind leider keine Seltenheit mehr bei uns.<\/p>\n<p>Bitte sorgen Sie schon ab M\u00e4rz daf\u00fcr, dass Ihr Hund oder Ihre Katze entsprechend gesch\u00fctzt ist. Mit Beginn des milderen Klimas sind diese Parasiten schnell auf dem Vormarsch. <\/p>\n<p><strong>Also: Wichtig zum einen, DASS Ihr Tier gesch\u00fctzt ist.<br \/>\nGenauso wichtig aber auch: WIE sch\u00fctzen Sie Ihr Tier!<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt hochwirksame chemische Pr\u00e4parate, von denen die meisten aber auch entsprechend hochwirksame Giftstoffe\/Nerventoxine enthalten. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, informieren Sie sich zu den enthaltenen Wirkstoffen und den damit verbundenen Nebenwirkungen, die diese Mittel f\u00fcr Ihr Tier haben k\u00f6nnen! KEIN chemisches Mittel\/Medikament ohne Nebenwirkungen. Alle chemischen Substanzen belasten den Leber- und Nierenstoffwechsel. Alle chemischen Substanzen bringen S\u00e4ure in den Organismus. Die S\u00e4uren ver\u00e4ndern das Darmmilieu und bereiten oft den N\u00e4hrboden f\u00fcr andere Erkrankungen. <\/p>\n<p>Einige Vierbeiner k\u00f6nnen ernsthafte Probleme mit diesen Nervengiften bekommen. Und damit sind nicht nur neurologische Erkrankungen wie Ataxie und Epilepsie gemeint (von denen \u00fcbrigens immer mehr Tiere betroffen sind). Auch F\u00e4lle, in denen es nach Anwendung der chemischen Neurotoxine nicht nur f\u00fcr die Zecke t\u00f6dlich endete, sind leider keine Ausnahme mehr.<\/p>\n<p>Eine TV Reportage von RTL 2 von 2017 \u00fcber die neue Kautablette gegen Zecken findet man unter youtube. Einfach in der Suchmaschine \u201eRTL 2 Pures Gift f\u00fcr Hunde\u201c eingeben, dann gelangt man zu dem Sendungsmitschnitt.<\/p>\n<p>Fipronil ist der Wirkstoff in einem anderen sehr bekannten Spot-on, dass manche Tierbesitzer ihren Hunden nach Anraten ihres Tierarztes alle 4 bis 6 Wochen auftragen. Nach dem Fipronil-Skandal in 2017 durch verseuchte Eier sollte der Wirkstoff und dessen m\u00f6gliche Auswirkung auf den Organismus zwischenzeitlich allen bekannt sein. Die wenigsten Tierbesitzer sind sich jedoch bewusst, was sie da im Fr\u00fchjahr und Sommer ihren Tieren so sorglos auftragen bzw. als chemisches Band um den Hals h\u00e4ngen. Oder was Hund oder Katze als vermeintlich harmlose Kautablette mal schnell wie ein Leckerli eingegeben wird.<\/p>\n<p>Die Nervengifte m\u00fcssen vom Organismus entgiftet werden, von allen Tieren! Ob jung oder alt, Hund, Katze oder Pferd. Der Stoffwechsel des einen Tieres schafft es ggf etwas leichter, wie der des anderen. <\/p>\n<p>An dem Ort, wo der Organismus die chemischen Substanzen nun auszuleiten\/zu entgiften versucht, entsteht ein Symptom. Ausscheidung ist \u00fcber alle K\u00f6rper\u00f6ffnungen m\u00f6glich oder \u00fcber die Haut, das gr\u00f6\u00dfte Ausscheidungsorgan. Die Tiere bekommen z. Bsp. Juckreiz, Durchfall, Erbrechen, Augenausfluss, verst\u00e4rkten Harndrang, vermehrte Ohrsekrete etc. Je gr\u00f6\u00dfer die Toxinbelastung im K\u00f6rper, desto st\u00e4rker wird sich das Symptom zeigen. An der Stelle im Organismus, wo die Toxine und Giftstoffe sich anreichern, um ausgeschieden zu werden, entsteht dann zwangsl\u00e4ufig eine Entz\u00fcndung. Anders geht es nicht. Wie sollen gr\u00f6\u00dfere Mengen an Giftstoffen ohne Immunreaktion nach au\u00dfen bef\u00f6rdert werden? Es entstehen Hautentz\u00fcndungen, Ohren- oder Augenentz\u00fcndungen, starke Durchf\u00e4lle oder Erbrechen, Blasenentz\u00fcndung, Fieber, etc., die die Tierbesitzer dann oft nicht mit den Nervengiften in Verbindung bringen, die den Tieren Tage oder Wochen vorher aufgetragen\/eingegeben oder als Band um den Hals geh\u00e4ngt werden.<br \/>\nWird dieser Ausscheidungsreaktion des K\u00f6rpers mit chemischen Medikamenten entgegengewirkt (wie mit Antibiotika, Cortison, Entz\u00fcndungshemmern etc.) werden die Toxine zur\u00fcckgedr\u00fcckt und verbleiben im Organismus. Das passiert zwangsl\u00e4ufig, wenn sie nicht ausgeschieden werden k\u00f6nnen! Was nicht raus kann, wird nun abgelagert. M\u00f6gliche Depots sind BINDEGEWEBE, FETTZELLEN, HAUT und GELENKE. Das bereitet den N\u00e4hrboden f\u00fcr chronische Erkrankungen, die entstehen k\u00f6nnen. Auch Parasiten, Bakterien und\/oder Pilze finden in einem immer schlechter werdenden Milieu im K\u00f6rper (das zwangsl\u00e4ufig durch abgelagerte Giftstoffe entsteht) eine gute Brutst\u00e4tte.<\/p>\n<p>KEINE chronische Erkrankung ist vom Himmel gefallen. Sie ist immer aus einer nicht ausgeheilten akuten Erkrankung entstanden. Leider leiden heute immer mehr Tiere unter chronischen Erkrankungen! Und sind in immer j\u00fcngeren Jahren betroffen. Wiederkehrende Magen-Darmprobleme, Schmerzen im Bewegungsapparat, chronische Hauterkrankungen oder Ohrenentz\u00fcndungen, st\u00e4ndiger Juckreiz, Allergien, etc. Schilddr\u00fcsenproblematiken und Tumorerkrankungen. All das nimmt stetig zu. <\/p>\n<p>Abgelagerten chemischen Substanzen im Organismus mit immer mehr chemischen Mitteln zu begegnen, um die Symptome abzustellen (wie das in den meisten F\u00e4llen leider dann bei der Behandlung der Tiere passiert) \u2026.. das kann nicht zur Heilung f\u00fchren. Akute Erkrankungen werden so oft in chronische \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Also: Zeckenschutz ist wichtig! Das steht au\u00dfer Frage. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Gesunderhaltung Ihrer Tiere. Informieren Sie sich daher bitte WAS Sie ihren Tieren da auftragen\/eingeben oder umh\u00e4ngen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Guter Zeckenschutz ist auch ohne Nebenwirkungen f\u00fcr Hund oder Katze m\u00f6glich.<\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt f\u00fcr alle Mittel, egal ob chemisch oder nat\u00fcrlich: Einen 100% sicheren Schutz gibt es nicht. Ihr Tier ist der beste Indikator, um zu sehen, was gut und verl\u00e4sslich hilft. Da gibt es durchaus Unterschiede von Vierbeiner zu Vierbeiner. Was bei dem einen gut wirkt, muss bei dem anderen nicht zwangsl\u00e4ufig auch zum Erfolg f\u00fchren.<\/p>\n<p>Es gibt eine gro\u00dfe Auswahl verschiedener naturheilkundlicher Mittel zur Zeckenprophylaxe auf dem Markt. Auch in unserer Praxis bieten wir ein recht umfangreiches Sortiment an: von EM-Halsb\u00e4ndern, verschiedenen pflanzlichen Spot-ons und Sprays, \u00fcber hom\u00f6opathische Mittel zur Zeckenprophylaxe, Kokos\u00f6l, Schwarzk\u00fcmmel\u00f6l, Anh\u00e4nger f\u00fcrs Halsband, Nahrungserg\u00e4nzungsmittel zur Zeckenabwehr, Bernsteinketten etc. Bei fast allen Tieren bekommt man naturheilkundlich einen guten Zeckenschutz hin. Manchmal bedarf es zu Beginn ein wenig Zeit, um die f\u00fcr IHR Tier optimale Mittelkombination zu finden. Denn, wie bereits erw\u00e4hnt: was bei dem einen super hilft, muss nicht zwangsl\u00e4ufig auch f\u00fcr den Hund des Nachbarn passen. <\/p>\n<p>Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!<\/p>\n<p>Last but not least: Unabh\u00e4ngig f\u00fcr welche Zeckenprophylaxe Sie sich entscheiden: der beste Schutz ist immer, wenn Sie ihren Hund nach dem Gassigang kurz absuchen. Die Zecken wandern zum Teil \u00fcber Stunden auf dem Fell des Hundes, bevor sie sich ein \u201ePl\u00e4tzchen\u201c ausgesucht haben und sich festsaugen.  Im Idealfall erwischen Sie die Zecke also schon, bevor sie sticht. Auch bei einer Zecke, die erst wenige Stunden am Wirt saugt, ist die Gefahr einer etwaigen Erreger\u00fcbertragung noch sehr gering. Wegen der Verdauungsvorg\u00e4nge im Zeckendarm wird infizierter Speichel erst nach ca. 24 Stunden abgegeben. Je eher Sie die Zecke also erwischen, desto geringer die Gefahr f\u00fcr Ihr Tier. Ziehen Sie die Zecke dann bitte vorsichtig mit einer Zeckenzange heraus bzw drehen Sie sie heraus. Bitte NICHT mit \u00d6l, Spiritus etc. betr\u00e4ufeln! Das erh\u00f6ht die \u00dcbertragungsgefahr von etwaigen Erregern.<\/p>\n<p>GANZ WICHTIG F\u00dcR KATZENBESITZER:<br \/>\nBitte achten Sie immer darauf, dass das Zeckenmittel auch f\u00fcr Katzen geeignet ist! Manche Zeckenschutzmittel f\u00fcr den Hund enthalten einen Wirkstoff, den die Katze nicht verstoffwechseln kann und der f\u00fcr diese t\u00f6dlich enden kann. Wenn also auf dem Zeckenmittel nur aufgef\u00fchrt ist \u201eF\u00fcr Hunde\u201c und nicht ausdr\u00fccklich auch eine Anwendung bei der Katze ausgewiesen ist, setzen Sie dieses Mittel bitte auf keinen Fall ein! Im Zweifelsfall fragen Sie bitte lieber 1x mehr bei Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker nach und lassen sich beraten.<\/p>\n<p>Wir stehen Ihnen jederzeit gerne beratend zur Verf\u00fcgung und helfen Ihnen, den f\u00fcr Ihr Tier m\u00f6glichst optimalen Zeckenschutz zu finden. <\/p>\n<p>Herzlichst<br \/>\nIhre<\/p>\n<p>Tierpraxis f\u00fcr ganzheitliche Therapie<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Denken Sie bitte fr\u00fchzeitig daran, Ihre Vierbeiner vor Zecken zu sch\u00fctzen. Die Hauptzeckenzeit ist im Fr\u00fchjahr und Herbst. 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